Wir setzen ein klares Zeichen und präsentieren mit Stolz unseren ersten öffentlich zugänglichen Nachhaltigkeitsbericht gemäß dem VSME-Berichtsstandard. Dieser Bericht unterstreicht unser Engagement für Transparenz, verantwortungsvolle Unternehmensführung und die nachhaltige Transformation des Energiesektors. Er zeigt auf, wie TAG heute die Versorgungssicherheit gewährleistet und gleichzeitig aktiv daran arbeitet, Infrastruktur und Organisation auf das Energiesystem von morgen vorzubereiten. 

Highlights 2025

Sustaining Tomorrow
  • Reduzierung der direkten CO₂-Emissionen um 95 % gegenüber dem Basisjahr. 
  • Verringerung der Methanemissionen um 84 %, unterstützt durch kontinuierliche Überwachungs- und Minderungsmaßnahmen. 
  • Auszeichnung mit dem OGMP 2.0 Gold Standard für die Methanberichterstattung – bereits das fünfte Jahr in Folge. 
  • Fortschritte beim SoutH2 Corridor sowie beim H₂ Readiness Project, die den zukünftigen Transport von Wasserstoff über bestehende Infrastruktur ermöglichen. 
Sustaining Solidarity
  • Ausbau der Belegschaft auf 197 Mitarbeiter:innen zur Stärkung der Kompetenzen für zukünftige Herausforderungen. 
  • Keine Unfälle und keine Todesfälle bei Mitarbeiter:innen und Auftragnehmer:innen. 
  • Durchführung von nahezu 9.500 Schulungsstunden in den Bereichen Technik, Sicherheit, Compliance, ESG und Führung. 
  • Beibehaltung eines Gender Pay Gaps von -0,73 %, als Ausdruck unseres starken Engagements für faire und gerechte Vergütung. 
  • Unser Steuerbeitrag belief sich auf insgesamt 14,9 Mio. EUR, hinzu kamen Zahlungen in Höhe von EUR 412k an Grundstückseigentümer sowie Investitionen in Höhe von EUR 103k in unsere Gemeinden.   
Sustaining Trust
  • Aufrechterhaltung einer Netzverfügbarkeit von über 99,9 % und damit Gewährleistung eines zuverlässigen Energietransports in Österreich und den Nachbarländern. 
  • Erfolgreiches Management der sich verändernden europäischen Gasflüsse bei gleichzeitiger kontinuierlicher Sicherstellung der inländischen Versorgung und Energiesicherheit. 
  • Keine physische Sicherheitsvorfälle und keine sicherheitsrelevante Cybervorfälle mit schädlichen Auswirkungen. Etablierung einer eigenen ESG-Governance-Struktur sowie eines ESG-Komitees, um Nachhaltigkeit fest in Entscheidungsprozessen zu verankern. 
  • Zertifizierung nach ISO 50001 (Energiemanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheit). 
  • Keine Compliance-Verstöße, keine Korruptionsfälle und keine damit verbundenen Geldstrafen. 

Diese Erfolge zeigen, dass Nachhaltigkeit, operative Zuverlässigkeit und wirtschaftlicher Erfolg bei TAG GmbH Hand in Hand gehen, während wir weiterhin die Energiezukunft Österreichs und Europas mitgestalten. 

Hier finden Sie unseren Nachhaltigkeitsbericht: www.taggmbh.at/nachhaltigkeit

Mit 1. Juni 2026 übernimmt Isabella Pichler-Olearczyk gemeinsam mit Daniele Gamba die Führung der TAG GmbH und folgt damit auf Brigitte Straka-Lang, die Ende Mai 2026 nach vier Jahren engagierter Tätigkeit für das Unternehmen ihre Pension angetreten hat.

Die Wienerin Isabella Pichler-Olearczyk studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit ihr gewinnt das Unternehmen eine erfahrene Führungskraft, mit rund 30 Jahren Berufserfahrung – davon 20 Jahre in Führungspositionen im internationalen Umfeld mit Schwerpunkt im Erdgasbereich. Ihre Bestellung unterstreicht das Engagement der TAG GmbH für Versorgungssicherheit und die Energiewende und setzt gleichzeitig den starken Fokus auf Vielfalt und Chancengleichheit in Führungspositionen fort.

Daniele Gamba, der seit 2018 als Geschäftsführer tätig ist, wird das Unternehmen gemeinsam mit Isabella Pichler-Olearczyk weiterführen und so Kontinuität und Stabilität in der strategischen Entwicklung sicherstellen.

Gemeinsam wird das neue Führungsteam die zentralen Herausforderungen des Energiesektors weiter angehen, die Position der TAG GmbH als einer der führenden Fernleitungsnetzbetreiber:innen Österreichs stärken und aktiv zu einer sicheren und nachhaltigen Energiezukunft beitragen.

Am TöchterTAG 2026 öffnete TAG GmbH die Türen ihrer Verdichterstation in Eggendorf, Niederösterreich – und bot jungen, interessierten Mädchen spannende Einblicke in die Welt der Energie.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Energieversorgung von morgen gestaltet wird und welche Rolle Technik, Innovation und Engagement dabei spielen. Die Teilnehmerinnen erhielten die Gelegenheit, die vielfältigen Aufgabenbereiche eines Fernleitungsnetzbetreibers hautnah kennenzulernen und erste Eindrücke von möglichen beruflichen Perspektiven in der Energiebranche zu sammeln.

Praxisnahe Einblicke in die Energiewelt
Bei Führungen durch die Anlage erfuhren die Besucherinnen, wie der Transport von Erdgas funktioniert und welche Maßnahmen notwendig sind, um eine sichere und zuverlässige Versorgung in Österreich und den angrenzenden Ländern zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde anschaulich vermittelt, wie Betrieb und Instandhaltung moderner Gasinfrastruktur organisiert sind.

Fokus auf die Energiezukunft
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle von Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Die Teilnehmerinnen lernten, wie bestehende Pipelines fit für den Transport von Wasserstoff gemacht werden und welchen Beitrag innovative Technologien zur Energiewende leisten.

Technik zum Anfassen
Besonders großen Anklang fand die Mitmach-Station: Hier konnten die Mädchen selbst aktiv werden, etwa beim Biegen von Rohrleitungen oder beim Herstellen einer dichten Flanschverbindung. So wurde Technik greifbar und verständlich – begleitet von Teamwork und viel Begeisterung.


Der Tag war geprägt von Neugier, spannenden „Aha“-Momenten und vielen Fragen rund um technische Berufe. Für TAG ist der TöchterTAG ein wichtiger Beitrag, um junge Frauen für Karrieren in der Energiebranche zu begeistern und langfristig mehr Diversität in technischen Berufsfeldern zu fördern.

Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiter:innen, die diesen Tag mit großem Engagement gestaltet und den Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke ermöglicht haben.

Denn eines ist klar: Die Energie von morgen braucht mutige, interessierte und engagierte Talente.

Wien, 01. Dezember 2025 – Heute hat die Europäische Kommission die neue Unionsliste mit den Projects of Common Interest (PCI) und Projects of Mutual Interest (PMI) veröffentlicht. Damit wird die strategische Bedeutung des SoutH2 Corridors als eines der zentralen europäischen Wasserstoff-Infrastrukturvorhaben erneut bestätigt – insbesondere durch die Aufnahme aller beteiligten Einzelprojekte der jeweiligen Projektwerber.

PCIs spielen eine wesentliche Rolle beim Schließen von Infrastrukturlücken im europäischen Energienetz und weisen klare wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Vorteile für die EU auf. Der rund 3.300 Kilometer lange SoutH2 Corridor wird eine der wichtigsten europäischen Importstrecken für erneuerbaren Wasserstoff aus Nordafrika und dem südlichen Mittelmeerraum bilden.

Die Projekte „H2 Backbone WAG + Penta-West“ und „H2 Readiness of the TAG Pipeline System“ bilden den österreichischen Teil der SoutH2 Corridor-Initiative, die von den Fernleitungsnetzbetreibern bayernets, Gas Connect Austria GmbH, TAG GmbH und Snam Rete Gas getragen wird.


Der SoutH2 Corridor besteht aus vier koordinierten PCI-Projekten:
• „HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub“ (bayernets GmbH)
• „H2 Backbone WAG + Penta-West“ (Gas Connect Austria GmbH)
• „H2 Readiness of the TAG Pipeline System“ (TAG GmbH)
• „Italian H2 Backbone“ (Snam Rete Gas)

Zusätzlich wurde der nordafrikanische H2-Backbone – der Offshore-Abschnitt von Cap Bon (Tunesien) nach Mazara del Vallo (Italien), entwickelt von SeaCorridor – als PMI in die Liste aufgenommen. Damit entsteht eine wesentliche Verbindung zwischen den Wasserstoffproduktionszentren in Nordafrika und dem Netzwerk des SoutH2 Corridors.

Das Projekt „H2 Backbone WAG + Penta-West“ sieht den Ausbau der bestehenden West-Austria-Gasleitung (WAG) und der Penta-West (PW) um parallele Wasserstoff-leitungen vor und ermöglicht künftig den bidirektionalen Transport von rund 150 GWh pro Tag zwischen Österreich, der Slowakei und Deutschland. Durch die Anbindung der WAG an die Trans-Austria-Gasleitung (TAG) im Knoten Baumgarten besteht die direkte Verbindung zum SoutH2 Corridor. Die Anbindung an die Slowakei ermöglicht auch den Transport aus potenziellen Quellen aus dem Osten. Aufgrund seiner zentralen Lage bildet das Projekt eine wesentliche Schnittstelle für den zukünftigen Wasserstofftransport im mittel- und osteuropäischen Raum.

Das Projekt „H2 Readiness of the TAG Pipeline System“ sieht die Umstellung einer bestehenden 380 km langen Erdgaspipeline von der italienisch-österreichischen bis zur österreichisch-slowakischen Grenze auf Wasserstoff vor, die im Wesentlichen nur den Bau einer neuen Verdichterstation erfordert. Durch die weitgehende Nutzung der bestehenden Infrastruktur konnte ein nachhaltiges und kostenbewusstes Projekt entwickelt werden, mit einer Transportkapazität von 168 GWh pro Tag. Zudem stellt dieses Projekt auch eine Anbindung an den östlichen Korridor dar.

Mit der erneuten PCI-Listung bestätigt die Europäische Kommission die Bedeutung der beiden Projekte „H2 Backbone WAG + Penta-West“ und „H2 Readiness of the TAG Pipeline System“ als Schlüsselprojekte innerhalb des SoutH2 Corridors. Sie stellen wichtige Bausteine für die Versorgungssicherheit mit grüner Energie dar und leisten zugleich einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der nationalen und europäischen Klimaziele sowie der europäischen Wasserstoffstrategie.


Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.south2corridor.net/
https://h2backbone-wag-pw.at/
https://www.taggmbh.at/h2-readiness/

Die WASSERSTOFF-Autobahn, die unsere Zukunft antreibt

 

Am 23. Oktober 2025 wurde in Wien ein weiterer wichtiger Meilenstein für den SoutH2 Corridor erreicht.
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus brachte zentrale Stakeholder aus Österreich, Deutschland, Italien, der Europäischen Kommission, den Regulierungsbehörden sowie allen vier Fernleitungsnetzbetreibern zusammen. Das 6. Trilaterale Arbeitsgruppentreffen bot eine hervorragende Plattform, um Einblicke in den Projektfortschritt zu gewinnen und die nächsten konkreten Schritte auf dem Weg zur Realisierung dieses bedeutenden europäischen Wasserstoffkorridors festzulegen.


Zentrale Schwerpunkte des Treffens:

▪️ Finanzierungsmechanismen und regulatorische Rahmenbedingungen
▪️ Austausch über Projektfortschritte
▪️ Konkrete nächste Schritte zur Beschleunigung der Umsetzung


Warum das wichtig ist:

Der SoutH2 Corridor ist ein echter Game-Changer für Europas Energieintegration und -sicherheit. Dieses ehrgeizige Infrastrukturprojekt mit einer Länge von rund 3.300 Kilometern soll künftig erneuerbaren Wasserstoff von Nordafrika über Italien und Österreich bis nach Deutschland transportieren. Es ist nicht nur eine technische Verbindung, sondern auch eine Brücke zwischen Kontinenten – und ein Wegbereiter für die Klimaneutralität.


TAGs Beitrag zum SoutH2 Corridor

TAG GmbH nahm aktiv an den Arbeitsgruppendiskussionen teil und unterstrich damit ihr klares Engagement für den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur. Im Rahmen ihres PCI-Projekts „H2-Readiness of the TAG Pipeline System“ leistet TAG einen entscheidenden Beitrag zur Energiezukunft Europas durch:
▪️ Umrüstung eines Pipeline-Strangs zur Beförderung von reinem Wasserstoff
▪️ Kooperation mit Snam S.p.A., Gas Connect Austria und bayernets GmbH zur gemeinsamen Umsetzung des SoutH2 Corridor
▪️ Unterstützung der Transformation hin zu einer CO₂-neutralen Energieversorgung in Zentraleuropa


Bei TAG entwickelt sich unsere zentrale Mission – „We support the flow of energy“ – zu einem klaren Bekenntnis: Wir unterstützen den Fluss nachhaltiger Energie.
Während Wasserstoff eine Schlüsselrolle für die Erreichung der Klimaziele einnimmt, sind wir stolz darauf, aktiv an der Gestaltung der nächsten Generation europäischer Energieinfrastruktur mitzuwirken.


Ein herzlicher Dank gilt dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus für die Organisation dieser bedeutenden Veranstaltung. Diese enge Zusammenarbeit zeigt das gemeinsame Engagement der drei Länder, den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben und eine nachhaltige Energiezukunft für Europa zu sichern.

 

Die Geschäftsführungen der Fernleitungsnetzbetreiber:innen Gas Connect Austria GmbH (GCA) und TAG GmbH (TAG) fordern einen engagierten politischen Schulterschluss zur schnellen Umsetzung einer neuen Wasserstoff-Infrastruktur und stellen dazu ein einzigartiges Finanzierungsmodell vor: „Das staatlich garantierte H2-Hochlaufkonto“. Um Österreich als künftige Wasserstoff-Drehscheibe zu etablieren, braucht es politische Entscheidungen, die attraktive, fördernde Rahmenbedingungen für den H2-Hochlauf schaffen.

„Der verlässliche Zugang zu erneuerbarem Wasserstoff ist entscheidend, um Industrie, Arbeitsplätze und Klimaziele zu sichern. Jetzt braucht es Mut für innovative Lösungen und klare Rahmenbedingungen, damit der Wasserstoff-Hochlauf gelingt. Wettbewerbsfähige Energiepreise und Investitionen in die Wasserstoff-Infrastruktur sind der Schlüssel, um 450.000 Arbeitsplätze* und Milliarden an Wertschöpfung zu sichern“, sagen Valerie Hackl und Stefan Wagenhofer (beide Geschäftsführung Gas Connect Austria).


Die Geschäftsführung der TAG betont: „Der SoutH2 Corridor macht Österreich zum Herzstück der europäischen Wasserstoffversorgung – wir ermöglichen Zugang zu grünem Wasserstoff und stärken Europas Versorgungssicherheit. Unsere Infrastruktur eröffnet neue Chancen: Sie versorgt die Industrie in Österreich und bedient den europäischen Markt gleichermaßen“, so Daniele Gamba und Brigitte Straka-Lang (beide Geschäftsführung TAG GmbH).


Wasserstoff-Offensive der Bundesregierung setzt wichtige Schritte

Der von Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer vorgestellte Fahrplan zur Wasserstoff-Zukunft unterstreicht die Bedeutung einer nachhaltigen Energiepolitik. GCA und TAG befürworten diesen Vorstoß der Bundesregierung: „Die geplante Importstrategie und der Ausbau des Wasserstoff-Südkorridors sind zentrale Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Wirtschaft und für die künftige Versorgungssicherheit.“


Um sich über die Zukunft der heimischen Wasserstoff-Wirtschaft auszutauschen, luden GCA und TAG Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Industrie und Verbänden zum „Netzdialog Gas-Wasserstoff“ – mehr als 70 Teilnehmer:innen besuchten die Veranstaltung. Mit diesem Dialogformat fördern GCA und TAG den überparteilichen Austausch mit Entscheidungsträger:innen und Stakeholder:innen, um gemeinsame Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft und den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoff-Infrastruktur zu entwickeln. Ein zentrales Element der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion mit den Energiesprecher:innen der im Parlament vertretenen Parteien, die sich über die Zukunft der heimischen Wasserstoff-Wirtschaft austauschten.

Es diskutierten Tanja Graf (ÖVP), Alois Schroll (SPÖ), Karin Doppelbauer (NEOS), Paul Hammerl (FPÖ) und Lukas Hammer (Die Grünen) gemeinsam mit den Geschäftsführungen von GCA und TAG über die notwendigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft.

 

Finanzierung mit Verantwortung – verlässliche Rahmenbedingungen für Netzbetreiber

Die Fernleitungsnetzbetreiber:innen sprechen sich für ein Finanzierungsmodell aus, das planbare und verantwortungsvolle Investitionen ermöglicht. „Milliardeninvestitionen in die Zukunft benötigen stabile und transparente Refinanzierungsmechanismen. Das H2-Hochlaufkonto – über eine Staatsgarantie abgesichert – schafft die Grundlage für Investitionen, verteilt Risiken ausgewogen und bietet von Beginn an marktverträgliche Transporttarife für Wasserstoffkunden. Als zeitlich befristetes Instrument kann es sich flexibel der Marktentwicklung anpassen.“

 

*Details der Industrie in Österreich laut WKO

Unsere Naturwiese in Eggendorf nimmt Form an

 

Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverein Thermenlinie-Wienerwald-Wiener Becken haben wir das Projekt „Biodiversität bei TAG“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Artenvielfalt an unseren Anlagenstandorten gezielt zu fördern – zunächst in Niederösterreich, künftig auch in der Steiermark und Kärnten.

Trittsteinbiotope für mehr Vielfalt

Im Zentrum der Initiative steht die Schaffung sogenannter Trittsteinbiotope – kleine, naturnahe Flächen, die Pflanzen, Insekten und Kleintieren als Lebensraum, Rückzugsort und Verbindungskorridor dienen. Den Anfang macht eine im Herbst 2024 eingesäte Naturwiese am Standort Eggendorf, die über drei Jahre hinweg fachkundig betreut und beobachtet wird. Ziel ist es, die Fläche dauerhaft als artenreiche Wiese zu etablieren – ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag zur ökologischen Aufwertung unserer Infrastruktur.

Erste Erfolge sichtbar

Trotz herausfordernder Bedingungen – wie einem trockenen Winter und steinigen Böden – zeigen sich erfreuliche Fortschritte: Erste trockenheitsresistente Pflanzen wie das früh blühende Kelch-Steinkraut haben sich etabliert und bieten wertvolle Nahrung für Wildbienen und andere Insekten.

Auch die Kornrade, eine selten gewordene Ackerwildblume, tritt vermehrt auf und erfüllt gleich mehrere Funktionen: Sie schützt Jungpflanzen vor Sonne und Wind, unterdrückt dominante Arten und schafft Raum für eine vielfältige Wiesenentwicklung.

Ein spannender Effekt: Viele Samen in der regionalen Saatgutmischung keimen zeitverzögert – abhängig von Regen, Temperatur und Bodenzustand. Das Erscheinungsbild der Wiese wird sich also Jahr für Jahr verändern und weiterentwickeln. In ähnlichen Projekten hat es bis zu zehn Jahre gedauert, bis alle Arten zur Blüte gelangten.

Ein Bläuling als #TAGFalter

Ein kleines Highlight am Rande: Bei unserem Besuch konnten wir sogar einen Bläuling-Schmetterling beobachten – farblich perfekt abgestimmt auf unser Corporate Design. Vielleicht unser #TAGFalter? 

 

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Landschaftspflegeverein für die fachkundige Begleitung sowie unseren engagierten Kolleg:innen aus den Bereichen HSSEQ und Operation & Maintenance, die dieses Projekt mit viel Einsatz ermöglichen.

Denn: Nachhaltigkeit beginnt vor der eigenen Haustür – und jede Blüte zählt.

Stromausschreibung für die Lieferperiode 2026/27/28 (+ Option 2029 + Option 2030)

 

TAG GmbH schreibt die Versorgung ihres Bedarfs an elektrischer Energie für Anlagen in Österreich sowie den Bezug von Strom aus ihrer Abwärmenutzungsanlage aus. Der finale Zuschlag erfolgt bis Ende Oktober 2025.

Wenn Sie Interesse haben sich an der Ausschreibung zu beteiligen, senden Sie bitte bis 15. August 2025 Ihre Firmen- und Kontaktdaten an s.gorletti@taggmbh.at; cc: f.ahammer@taggmbh.at, proc.info@taggmbh.at.

In der Folge erhalten Sie weitere Informationen.

Sehr geehrte Kund:innen,

TAG GmbH führt derzeit im Rahmen des österreichischen Netzentwicklungsplans und des CAM Network Code (Verordnung (EU) 2017/459) eine unverbindliche Marktbedarfsanalyse durch.

Sie sind eingeladen, uns Ihren unverbindlichen Bedarf an neu zu schaffender Kapazität an den Ein- und Ausspeisepunkten des Pipelinesystems der TAG GmbH, sowie etwaige geplante Projekte, bis zum 01.09.2025 mitzuteilen.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich Netzentwicklungsplanung unter folgendem Link: Netzentwicklungsplanung

WegbereiterIn der Wasserstoff-Transformation – TAG GmbH als First Mover in der Wasserstoffinfrastruktur

Am 2. Juni 2025 wurde TAG GmbH im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) Grant Agreement Ceremony, die im Zuge des Energy Infrastructure Forums in Kopenhagen stattfand, offiziell als First Mover im Bereich Wasserstoffinfrastruktur anerkannt. TAGs Machbarkeitsstudie „H₂ Readiness of the TAG pipeline system – Conceptual Engineering & FEED preparation“ wurde mit einem CEF Energy Grant ausgezeichnet – ein klarer Beleg für die strategische Bedeutung ihres Engagements für die Dekarbonisierung des europäischen Energiesystems.

Im Rahmen des Projects of Common Interest (PCI) „H₂-Readiness of the TAG pipeline system“ legt die Studie den Grundstein für die Umrüstung ihrer bestehenden Infrastruktur auf den Transport von erneuerbarem Wasserstoff. Sie markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg, eine führende Rolle in der Wasserstofftransformation einzunehmen und eine zukunftssichere Energieinfrastruktur für Österreich und Europa zu schaffen.

Durch das frühe und entschlossene Handeln zählt TAG GmbH zu den ersten Fernleitungsnetzbetreiber:innen Europas, die den Schritt von der Vision zur konkreten Planung gehen – und unterstreicht damit ihre Rolle als First Mover im Wasserstoffsektor.

Die Zeremonie vereinte fünf PCI-Projekte aus ganz Europa und spiegelte das gemeinsame Bestreben wider, den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft aktiv zu gestalten. Wir fühlten uns geehrt, gemeinsam mit Projektpartner:innen auf der Bühne zu stehen – von Offshore-Windkraftprojekten in Frankreich bis hin zu Wasserstoffnetzwerken in Spanien und Italien.

Unser besonderer Dank gilt CINEA – der Europäischen Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt, sowie der Europäischen Kommission für die Unterstützung und die Anerkennung des strategischen Werts unseres Projekts.

Europa treibt die Energiewende voran und wir gehen mit.
Wir unterstützen den Fluss von Energie – heute und in der Wasserstoffzukunft.


Erfahren Sie hier mehr: 
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11.-13.02.2025, Hall 5, Booth 5K136, HYDROGEN SOLUTIONS

The SouthH2Corridor is a joint initiative led by the European Transmission System Operators Snam S.p.A. (Italy), TAG GmbH and Gas Connect Austria GmbH (Austria), and bayernets GmbH (Germany) which aims to connect North Africa and Europe, with a specific goal of supplying competitive renewable hydrogen.

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TAG auf der E-world 2025

11.-13.02.2025, Halle 5, Stand 5K136, HYDROGEN SOLUTIONS

Der SouthH2Corridor ist eine gemeinsame Initiative der europäischen Fernleitungsnetzbetreiber:innen Snam S.p.A. (Italien), TAG GmbH und Gas Connect Austria GmbH (Österreich) und bayernets GmbH (Deutschland), die darauf abzielt, Nordafrika und Europa miteinander zu verbinden, um wettbewerbsfähigen erneuerbaren Wasserstoff zu liefern.

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